Hurra - Kiss ist nun auch im Nürnberger Land vertreten

Am Montag, den 18. Oktober 2010 war es so weit – die neue Kontaktstelle wurde offiziell ihrer Bestimmung übergeben.

Herr Bezirkstagspräsident Richard Bartsch betonte in seiner Eröffnungsrede den hohen Stellenwert, den der Bezirk Mittelfranken der Selbsthilfearbeit beimisst. Ein Grund dafür, weshalb auch in finanziell knapper Zeit die öffentliche Hand den Auf- und Ausbau der Kontaktstellen bewusst unterstützt und weiterverfolgt. Mit allen guten Wünschen überreichte er ein Bildpräsent und wünschte der Arbeit den Erfolg, den die Vorreiter in Ansbach und Weißenburg bereits für sich verbuchen können.

Die Geschäftsführerin von Kiss Nürnberg, Frau Ingeborg Ehrlich,  konnte nahezu 60 geladene Gäste begrüßen, eine hochkarätige Mischung aus Politik, Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen aus der Stadtverwaltung Hersbruck, Kontaktpersonen aus verschiedenen Selbsthilfegruppen, professionelle Unterstützer und Unterstützerinnen aus Beratungsstellen und anderen sozialen Einrichtungen, sowie Apotheker und Kolleginnen aus den anderen Kontaktstellen.

Frau Ehrlich gab einen Überblick darüber wie die Selbsthilfe im Laufe der letzten 25 Jahre in Mittelfranken stetig im Aufwärtstrend liegt,  sodass es derzeit über 845 Selbsthilfegruppen zu den unterschiedlichsten Themen gibt. Mit einer Dezentralisierung hinein in die Regionen kann sich die Selbsthilfe, als vierte Säule des Gesundheitswesens, nun auf einem stabilen Fundament  bestens weiterentwickeln.

Herr Robert Ilg, Bürgermeister der Stadt Hersbruck räumte der Eröffnung von Kiss Nürnberger-Land einen gebührenden Platz ein, in dem er persönlich als  Glückwunschüberbringer am Rednerpult stand, obwohl  er dafür den politischen Stammtisch des Kirchweihmontags vorzeitig verlassen musste.

Er hieß die Kontaktstelle herzlich willkommen und betonte, wie gut sich das Thema Selbsthilfe in das Konzept der Gesundheitsregion einbinden lasse. Es war für ihn eine Selbstverständlichkeit und Freude, die passenden, zur Verfügung stehenden freien Räumlichkeiten, dafür anzubieten.

Frau  Brigitte Bakalov, Sozialpädagogin, stellte sich und ihre Kollegin Frau Doris Rothgang, Verwaltungsfachkraft, vor und bedankte sich bei den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung für die Unterstützung und den wohlwollenden Empfang. Gerade die Verknüpfung von Bürgerberatung und der Kontaktstelle im selben Haus birgt wunderbare Chancen für Vernetzung.

Im Moment sind bei Kiss ca 35 Selbsthilfegruppen im Nürnberger Land gemeldet, wovon 11 Gruppen  der Einladung zur Eröffnung gefolgt sind.

Obwohl die Kontaktstelle ihre Zelte in Hersbruck aufgeschlagen hat, sieht sie ihren Wirkungskreis im gesamten Nürnberger Land, was  schon durch die Namensgebung zum Ausdruck kommt.

Beim anschließenden Buffet in lockerer Atmosphäre kamen die geladenen Gäste schnell miteinander ins Gespräch, sodass sich Kontakte für  Kooperationen und zum  Netzwerken wie von selbst ergaben.

Aus vielen Mündern gab es Lob und Anerkennung für die hellen, ruhigen  und freundlich eingerichteten Räume. Die zentrale Lage und ihre behindertengerechte Ausstattung werden dafür sorgen, dass sie von Betroffenen gerne angenommen und genutzt werden.

 

Im Bild sind von links nach rechts zu sehen: Norbert Dünkel, Ingeborg Ehrlich, Richard Bartsch, Brigitte Bakalov, Robert Ilg, Doris Rothgang