Historisches

Die erste Bayerische Selbsthilfe- Kontakt- und Informationsstelle: Von 1983 bis heute

Der gemeinnützige Verein "Regionalzentrum für Selbsthilfegruppen Mittelfranken e.V." wurde 1983 in Erlangen im Zusammenspiel von Studenten der Psychologie und bestehenden Selbsthilfegruppen im Rahmen eines Praxisprojektes in Erlangen gegründet. Heiner Dehner und Gerd Richter erstellten als Diplomarbeit den 1. Selbsthilfeführer Mittelfranken.

In den ersten Jahren wurde die komplette Arbeit ehrenamtlich vom heimischen Schreibtisch aus geleistet.

1986 eröffnete Ilka Wick als Gründerin der ersten Frauenselbsthilfegruppen für seelische Gesundheit das  Büro in Erlangen, Ohmstraße 2. Weitere Kontaktstellen gab es damals bundesweit lediglich in Hamburg und Berlin.

1990 konnte eine Anlaufstelle in Nürnberg, in der Hillerstr.6 eingerichtet werden. Beide Büros waren stundenweise mit Ilka Wick und einer ABM-Kraft, Dipl.Psych. Brigitte Trost, besetzt.

Seit 1987 werden die telefonischen und persönlichen Beratungen statistisch erfasst. 783 Anfragen wurden damals beantwortet, 2010 waren es 8750.

1991 endete die ABM-Maßnahme und  Dipl.Päd. Ingeborg Ehrlich konnte hauptamtlich eingestellt werden.

1998 wurden die beiden Büros zusammengelegt und die Kiss am Frauentorgraben 69 in Nürnberg eröffnet.

2000 beendete Ilka Wick ihre Arbeit für die Selbsthilfe und ihre Stelle übernahm Dipl.Psych. Dagmar Brüggen.

Immer wieder wurden ehrenamtliche HelferInnen auch über viele Jahre in die tägliche Arbeit eingebunden, fast 10 Jahre lang hat Ingrid Haardörfer die Erstberatung am Telefon gemacht.

seit 2003 läuft die Antragsbearbeitung der Selbsthilfeförderung durch die Krankenkassen nach SGB V §20c    über Kiss.

seit 2008 heißt diese Fachstelle Runder Tisch Mittelfranken

2009 starteten die Kiss Ansbach und die Kiss Weißenburg.

2010 startete die Kiss Nürnberger-Land.

2010 zog  die Kiss Nürnberg in behindertengerechte Räume um. Am Plärrer 15 lautet nun die Adresse.

2011 startete die Kiss Roth-Schwabach.

Heute ist der Verein Träger von fünf Kiss Stellen in Mittelfranken, die alle hauptamtlich besetzt sind.
Fünfzehn Mitarbeiterinnen teilen sich 9,5 Personalstellen. Alle sind mit großer Überzeugung und großem Engagement bei der Sache.
Der ehrenamtliche Vorstand unterstützt die Geschäftsführung des Vereins durch Kompetenz und Vertrauen.

Der Ausbau der Selbsthilfeunterstützung in Mittelfranken war möglich, weil der Bezirk Mittelfranken und die Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassenverbände in Bayern von der Sache der Selbsthilfe überzeugt sind und das Regionalzentrum zuverlässig finanziell fördern.

Herzlichen Dank dafür!